Wer wir sind

Der  FFJ wurde gegründet, nachdem die Stadt Jülich im April 2003  vor dem Beschluss stand,  das Freibad zu schließen.  In einer ungeheuren Kraftanstrengung gelang es der damaligen Bäderinitiative Jülich, den Jülicher Stadtrat durch ein überzeugendes Bürgerbegehren zur Rück-nahme seines Beschlusses zu veranlassen. Innerhalb kürzester Zeit wurden über 4000 Unterschriften von wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern gesammelt. 

Die Badesaison 2003 wurde von der  Betreibergesellschaft   Stadtwerke und von freiwilligen Hilfskräften des Fördervereins erfolgreich betrieben – das Bad öffnete mit Verspätung erst  Mitte Juni, aber der heißeste und längste Sommer seit annähernd 10 Jahren brachte einen Rekordbesuch.

Mit über 500 Mitgliedern und aufgrund von zahlreichen Spenden sowie durch Hunderte Stunden ehrenamtlichen Arbeitseinsatzes leistete der FFJ einen entscheidenden Beitrag zur Erhaltung des Freibades.

 

Was wir erreicht haben

Durch die große öffentliche Zustimmung konnte der FFJ  den Jülicher Stadtrat  im Jahr 2004  dazu bewegen, eine komplette Erneuerung der Freibadanlage zu beschließen, die in Teilen noch aus den 1930er Jahren stammte. Nach einem Jahr Bauarbeiten und einer dadurch bedingt aus-gefallenen Badesaison 2005 wurde das Freibad in seiner heutigen, erneuerten Form im Sommer 2006 wieder eröffnet. Seitdem gehört es wieder fest zum vielfältigen Ensemble  städtischer Freizeiteinrichtungen in Jülich dazu.

 

 

 

Was wir tun und was wir bewirken 

Seit seiner Erneuerung befindet sich das Freibad im Eigentum der Stadtwerke Jülich.  Diese organisieren den laufenden Betrieb und die Unterhaltung des Bades und sorgen für die wirtschaftliche Absicherung.

Über  Öffnungszeiten, Eintrittspreise und Freizeitangebote stehen die Stadtwerke in regelmäßigen Kontakt mit dem FFJ.  Dieser bringt Anregungen und Vorschläge der Badbesucher/innen vor und versucht diese umzusetzen.

Darüber hinaus sorgt der FFJ  mit Hilfe von Mitgliedsbeiträgen und von eingehenden Spendengeldern für die Anschaffung oder Erneuerung  von Spielgeräten, Sonnenschutz und Sitzgelegenheiten sowie auch für die eine oder andere Maßnahme zur Verbesserung des optischen Erschei-nungsbildes. 

Der FFJ  betreibt z.B. das von ihm angelegte Beachvolleyballfeld. Er ist auch dauerhaft bei kleineren technischen Verbesserungen beteiligt und finanziert regelmäßig Anschaffungen zur Ausstattung des Geländes mit Freizeit- und Spielgeräten.

 

Wie wir die Attraktivität des Freibades weiter steigern können

Der wichtigste Faktor für die Benutzerfreundlichkeit des Freibades ist die Wassererwärmung. Darauf war bei der Neugestaltung des Bades zunächst aus Kostengründen verzichtet und eine Entscheidung auf später verschoben worden. Im Jahr 2013 aber rief der FFJ zu einer groß angelegten Spendenaktion für die  Anschaffung einer Freibadbeheizung auf, um schon zu Beginn der Saison  und auch bei nicht immer hochsommerlichen Temperaturen ein angenehmes Schwimmen möglich zu machen.

Seitdem suchten auch die Stadtwerke nach einer Lösung und nahmen in den vergangenen Jahren jeweils ein mobiles Wärmetauschsystem in Betrieb. Im Sommer 2017 kommt nun erstmals ein mobiles Blockheizkraftwerk zum Einsatz. Auf dieser Basis könnte die Frage der Wassererwärmung dauerhaft gelöst werden. Darauf wird der FFJ weiter sein Augenmerk richten.


Vorstand

1. Vorsitzender                 Joachim Borell

2. Vorsitzende                Anette Detert

Kassenwartin               Gabi Frinken

Schriftführerin            Elfriede Krüger

Beisitzer                  Katja Behr

                                  Claus Maas

                                     Tobias Gottwald

                                        Tilman Weid

                                            Rita Wolff-Romeike

 

 

Telefon Freibad:  

02461-2701